Streit um die Falllpauschale - die Neonatologie ist fast immer defizitär:

Kinder mit Geburtsgebrechen sind zu teuer

Postulat 15.3742 IV. Sparen auf Kosten der Kleinsten ? eingereicht von Nationalrätin Bea Heim

Unverständliches Tarifverhalten der Invalidenversicherung

Für Frühgeburten sind die Plätze knapp

Für kranke Kinder gibt die Schweiz wenig aus ... aktuelle publizierte Zahlen des BfS, 2015:

Die Schweiz wendet für den stationären Bereich 2.3 % der Ausgaben im Gesundheits-wesen für Kinder- und Jugendmedizin auf. Dies obwohl die Kinder und Jugendlichen die vulnerabelste Bevölkerungsgruppe ist mit dem gleichzeitig grössten volkswirtschaftlichen Potential. Kinder- und Jugendmedizin ist nachhaltige Medizin und hat ihren Preis. Weitere Sparmassnahmen in diesem Bereich sind kurzfristig gedacht. Es entspricht auch nicht dem Wunsch der Schweizer Bevölkerung die Ausgaben hier weiter zu kürzen (siehe "Barometer: Die Bevölkerung würde die Kindermedizin finanziell stärker unterstützen, Befragung durch die gsf" in der Box nebenan).

(durch Doppelklick auf das jeweilige Fenster können sie die Grafik vergrössern)

gesundheitskosten_schweiz_2012_nach_alter_grafik.pdf

Seit 2006 steigt die Geburtenzahl stetig und liegt nun auf dem Niveau von 1993. Inzwischen werden in der Schweiz  jährlich 12'000 Kinder mehr geboren als 2003. Die meisten stationären Fälle betrifft Kinder, die jünger als 5 Jahre alt sind. Trotz dieser Zahlen haben die Kosten in dieser Alterskategorie kaum zugenommen.

1997-2012_stationaere_kosten_in_chf_pro_einwohner.pdf