| Migrant Friendly Hospitals |
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Aktionsprogramm Migrant Friendly Hospitals In den Schweizer Spitälern werden zunehmend Patientinnen und Patienten unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Kultur behandelt, ebenso in den Kinderspitälern der Allianz AllKidS. Dazu schreibt das Bundesamt für Gesundheit BAG, einleitend zur Bundesstrategie Migration und Gesundheit 2009-13: "Gut ein Fünftel der Schweizer Gesamtbevölkerung sind Ausländerinnen und Ausländer. Sie machen einen Viertel der erwerbstätigen Bevölkerung aus und finanzieren unser Gesundheitswesen massgeblich mit. Ihr Gesundheitszustand ist indes weniger gut als jener der einheimischen Bevölkerung. Migrantinnen und Migranten sind grösseren gesundheitlichen Risiken ausgesetzt und finden weniger leicht Zugang zu unserem Gesundheitssystem. Ihr Wissen über gesundheitsförderliches Verhalten ist oft unzureichend und es bestehen Schwierigkeiten im Bereich der Kommunikation." Das BAG bezweckt mit der nationalen Strategie die Gesundheitssituation der Migrationsbevölkerung zu verbessern und fokussiert dabei auch die Versorgung in den Spitälern. Im Zentrum stehen fremdsprachige Patientinnen und Patienten, für welche der Zugang zum Gesundheitswesen aus unterschiedlichen Gründen erschwert ist. Mit einem finanziellen Beitrag unterstützt das BAG im Rahmen des Projekts Migrant Friendly Hospitals MFH die Initiativen von Spitälern, den Zugang zu und die Qualität von Gesundheitsleistungen für diese Zielgruppe angemessen zu gestalten und sich so zu Kompetenzzentren MFH zu entwickeln. Die Kinderspitäler Basel, St. Gallen und Zürich (Allianz AllKidS), die Universitätsspitäler Basel, Genf und Lausanne sowie die Kantonsspitäler Aarau und Solothurn sind vom BAG als Kompetenzzentren MFH vorgesehen und werden entsprechende Aktionsprogramme erarbeiten, umsetzen und evaluieren.
Informationen:
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